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  • Manu

Zwischen-Zeit

Endlich - hier mein erster Blogeintrag;-)


Warum Zwischenzeit fragen mich einige Leute. So fand ich: das passt doch für den ersten Blogeintrag!


Zwischenzeit bedeutet "Zeit zwischen zwei Punkten" (so sagt's der Duden...). Für mich geht es mehr um das, was "dazwischen" liegt, was sich dazwischen zeigt, als um die beiden Eckpunkte (wer mich kennt, weiss das bereits;-)). In der fernöstlichen Philosophie spricht man in diese

m Zusammenhang auch von der Zeit zwischen Reiz und Reaktion.


Sensibilisieren wir unsere Wahrnehmung dahingehend, dass wir im Alltag diese kleinen Räume wahrnehmen, so entdecken wir eine neue Art von Freiheit. Es ist nicht die finanzielle Freiheit, nicht die totale Unabhängigkeit von allem. Das ist aus meiner Sicht auch nie das Ziel. Es geht darum, zu realisieren, dass wir tatsächlich immer die Möglichkeit haben frei zu entscheiden, wie wir auf eine Situation, einen Impuls reagieren. Dazu braucht es ein gesundes Mass an Achtsamkeit (auch Mindfulness genannt). Einmal entdeckt, ermöglicht uns diese Fähigkeit zum "Innehalten" unsere Muster zu erkennen. Die uns dahin gebracht haben, wo wir sind. Zu dem gemacht, wer wir sind.


Das braucht Mut - finde ich! Mut inne zuhalten, hinzuschauen und zu erkennen. Mehr Mut, als einfach weiter zu gehen, weiter zu rennen. Einen Moment still zu stehen und wahrzunehmen was ist, braucht Offenheit sich darauf einzulassen.


Somit geht es auch nicht darum, alles was wir erkennen gleich zu beurteilen und ändern. Sondern unter dem Motto "was ist darf sein, was sein darf verändert sich", einfach mal hinnehmen. In dem wir erkennen, haben wir die Möglichkeit zu entscheiden. Zu entscheiden, was wir behalten und wertschätzen möchten, was vielleicht gehen darf.


Impuls: Wenn du magst, versuch einmal nur einen Tag lang zu erkennen, wann es dir gelingt, zwischen Reiz und Reaktion eine Pause einzuschalten. Und wenn du magst, reagiere dann anders, als du es sonst immer tust. Einfaches Beispiel: Beim Zahlen an der Kasse der Verkäuferin eine Frage stellen, anstelle von "Guten Tag", "ich bezahle mit der Karte", "danke". Ich habe das neulich gemacht und die Verkäuferin gefragt, wie es ihr dabei geht, dass soeben die neuen Self-Checkouts im Geschäft installiert werden. Es hat zu einer wunderbaren Begegnung geführt und war für mich ein äusserst spannender Austausch. Und hat zugleich die ganze (zugegeben durch mit entstandene Schlage) zum Schmunzeln und Plaudern angeregt.


Herzlich aus den Bergen,

eure Manu


P.S. am 9. März findet in der Touristinfo Adelboden im Yogastübli ein Vollmond-Yoga mit einer Runde warmem Kakao statt:-)




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